BÜNDNIS FÜR FLÜCHTLINGSHILFE E.V.
Sparen am falschen Ende gefährdet die Integration
Innenminister Dobrindt will Geflüchtete schneller in Arbeit bringen, sie dürfen und sollen nun bereits nach drei Monaten eine Arbeit aufnehmen. Das ist gut so, denn Arbeit macht die Zugewanderten zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft, ist Voraussetzung für ein gutes Selbstwertgefühl und für Integration in die Gesellschaft. Zugleich hat Dobrindt aber den Zugang zu Integrationskursen erschwert. Diese sind jetzt nur noch kostenlos für Menschen, die dazu verpflichtet sind: Anerkannte Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Schutzsuchende, die vom Jobcenter betreut werden. Alle anderen müssen dafür bezahlen, obwohl sie meist kein Geld dafür übrig haben. Häufig sind davon ukrainische Flüchtlinge betroffen.
Autor:Walter Heilmann aus Edingen-Neckarhausen |