Geistlicher Impuls
Das Problem der Sünde

Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei.
Johannes 8,36

Wir kennen die Sage von dem Helden Herakles, der jenen Kampf mit der Schlange Hydra führte. Hundert Köpfe besaß sie, und sobald der Held der Schlange einen Kopf abgeschlagen hatte, wuchsen zwei neue an der Stelle hervor. Da verfiel Herakles auf das Mittel, die Wunden, die sein Schwert geschlagen hatte, sofort mit einem Feuerbrand auszubrennen. So wurde er schließlich Herr der Schlange und tötete sie.

Die Sünde wird in der Bibel oft durch das Bild der Schlange dargestellt; und mit der Sünde hat der Mensch seit Anbeginn den Kampf auf Leben und Tod zu führen.
Nur: Wer mit der Sünde kämpft, verliert in der Regel. Warum ist das so? Wer der Sünde und der Versuchung ständig ins Angesicht schaut, wird von ihr hypnotisiert, wird von ihr gefressen. Hunderthäuptig droht sie in die Welt hinein. Töte eine Leidenschaft in dir, eine neue erwacht; ersticke einen Fehler, ein neuer zeigt sich. Bessere dich in diesem oder jenem Stück, du wirst dadurch nicht Herr der Sünde, die in dir wohnt.

Mit der Sünde werden wir nicht fertig. Da hilft nur die Flucht. Oder sie wird ausgebrannt, mit Stumpf und Stiel ausgerottet. Das können wir aber nicht von uns aus. Jesus hat ihr den Garaus gemacht. Sein Kampf war nicht aussichtslos. Und damit ist er auch mit meiner und deiner Sünde fertiggeworden. Wer an ihn glaubt, braucht die „hundert Köpfe“ der Schlange nicht mehr zu fürchten. Die „hundert Köpfe“ der Versuchung werden in Ihm gelöscht. Darum können wir uns getrost auf Ihn verlassen, der als einziger die Sünde im Keim ersticken konnte, weil Er komplett sündlos war.

Naëma von Spangenberg
nach Reinhold Ruthe, Psychotherapeut, in «Dein Wort gilt» (2012)

Aufgrund der derzeitigen Situation finden die Gottesdienste in zwei Gruppen und unter den aktuell vorgeschriebenen Coronamaßnahmen statt:
9 – 10 Uhr: A – H 11 – 12 Uhr: I – Z
www.christliche-gemeinde-ilvesheim.com

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