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Kommentar: Bequemlichkeit darf kein Risiko werden

Morgens vor den Schulen wiederholt sich ein Bild: möglichst nah ans Tor fahren, kurz halten, Kind aussteigen lassen. Was gut gemeint ist, schafft neue Probleme. Fahrzeuge stehen im Halteverbot, drehen auf engem Raum oder blockieren die Straße. Kinder steigen zur Straßenseite aus. Andere laufen zwischen parkenden Autos hindurch. Die Einsehbarkeit wird schlechter, der Platz wird enger.

Ist das alles Bequemlichkeit? Vielleicht nicht immer. Es mag Situationen geben, in denen es nachvollziehbare Gründe gibt, ein Kind direkt vor der Schule abzusetzen. Doch der Eindruck drängt sich auf, dass in vielen Fällen vor allem der kurze Weg zählt. Je näher am Eingang gehalten wird, desto größer wird das Gedränge.

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Autor:

Markus Weik aus Ladenburg

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