fordert Friedensnobelpreis für die Freiheitskämpferinnen in Belarus
Prof. h. c. Dr. Lamers MdB

Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers mit Swetlana Tichanowskaja
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Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers begrüßt die Ankündigung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in der Generaldebatte des Deutschen Bundestages, sich demnächst mit Frau Swetlana Tichanowskaja zu treffen.
„Das ist großartig, denn sie ist eine Ikone des friedlichen Widerstands in Belarus gegen das Regime von Alexander Lukaschenko“, erklärte er.

In einem persönlichen Gespräch mit Swetlana Tichanowskaja vor wenigen Tagen in Vilnius habe er ihr zugesichert, seinerseits alles in seinen Kräften Stehende zu tun, dass der Freiheitskampf in Belarus auf der Tagesordnung der westlichen Länder und ihrer Parlamente sowie in den Schlagzeilen der Medien bleibe. Wenn Hunderttausende Frauen und Männer Woche für Woche auf die Straße gingen und friedlich demonstrierten – ungeachtet der brutalen Gewalt seitens des Regimes Lukaschenko – sei es das Mindeste, was wir tun könnten, uns an die Seite der Menschen in Belarus zu stellen und ihre Forderung nach einem Ende der Gewalt, der Freilassung aller politischen Gefangenen und freien Wahlen kraftvoll zu unterstützen.
„Ich begrüße es, dass die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union die Wahlen in Belarus am 19. August 2020 nicht anerkannt haben. Wer so dreist Wahlen fälscht wie Lukaschenko, auf wehrlose Menschen einprügeln lässt und sich allen Reformwünschen der Bürger widersetzt, soll seinen Platz räumen und den Weg zu fairen und freien Wahlen öffnen.“

In einer Videokonferenz mit Parlamentariern aus allen 30 NATO-Mitgliedstaaten hat Lamers eindringlich die Situation in Belarus geschildert und seine Kollegen beschworen, sich in ihren nationalen Parlamenten für die mutigen Frauen und Männer in Belarus einzusetzen.
„Ich bin der Ansicht und festen Überzeugung, dass Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo den Friedensnobelpreis verdienen. Das wäre eine kluge Entscheidung. Mit Kerzen in den Händen haben vor 30 Jahren Tausende von Menschen die Mauer zum Einsturz gebracht und die Teilung Deutschlands überwunden. Ich hoffe und wünsche mir, dass diese drei tapferen Frauen und Hunderttausende auf den Straßen in Belarus nun ihrerseits das Regime Lukaschenko zum Einsturz bringen und damit den Weg zur Demokratie ebnen“, so Prof. h. c. Dr. Lamers.

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Die Redaktion aus Ladenburg

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