Landesförderung für Ladenburgs Verein für interkulturelle Musik „IKUMU“
Uli Sckerl informiert

Gute Nachricht für den „IKUMU“, Ladenburgs engagierten Verein für interkulturelle Musik. Für sein neues Videoprojekt „Es geht eine dunkle Wolk herein“ bekommt der Verein einen Landeszuschuss in Höhe von EUR 37.314. Das teilt der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl am Wochenende mit. „IKUMU“ ist ein gemeinnütziger Verein der interkulturelle musikalische und künstlerische Initiativen unterstützt. Ein besonderer Schwerpunkt ist es, geflüchteten Menschen die Möglichkeit zu geben, Musik und Theater zu machen. „Die Landesförderung ist für das hoch engagierte Team mehr als verdient“, meint Uli Sckerl. Das Ziel der Landesförderung: Ob Musik, Schauspiel, Kino oder bildende Kunst: Kultur soll im kleineren Rahmen auch während der Corona-Pandemie möglich sein. Für dieses Ziel gibt es im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“. Informationen über „IKUMU“ gibt es hier:
https://www.ikumu-verein.de/
Derzeit werden Mittel der zweiten von drei Förderrunden ausgeschüttet.

In der 2. Runde wurden 62 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 1,7 Mio. Euro ausgewählt. „Mir ist bewusst, dass es Kulturschaffende momentan nicht leicht haben. Es gelten Hygienestandards, die den Spielbetrieb, wie wir ihn in alter Form hatten, in dieser und auf absehbarer Zeit nicht möglich machen. Dennoch brauchen wir kulturelle Angebote – auch in Zeiten von Corona. Wir müssen diese schwierige Balance zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem kulturellem Leben hinbekommen. Genau das verfolgen wir mit dem neuen Kulturförderprogramm“, sagte Uli Sckerl.
Anträge für die 3. Förderrunde können noch bis zum 4. Oktober 2020 gestellt werden: https://mwk-kunstfoerderung.de/
Dort werden auch die Förderkriterien im Einzelnen erläutert.

Informationen zum Programm „Kunst trotz Abstand“

Das Impulsprogramm „Kunst Trotz Abstand“ schließt an das Programm „Kultur Sommer 2020“ an. Mit dem Impulsprogramm unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Arbeit von Kultureinrichtungen, Vereinen der Breitenkultur sowie freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern in Höhe von insgesamt 7,5 Mio. Euro. Die Mittel stammen aus dem Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur.
Gefördert werden künstlerische Darbietungen sowie die Entwicklung und Erprobung neuer Formate, zielgruppenspezifischer Angebote und künstlerischer Konzepte, die trotz der derzeitigen Auflagen umgesetzt werden können. Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen (zum Beispiel Soziokulturelle Zentren, Theater, Orchester, Bands und Ensembles, Museen, Kinos, Clubs etc.) sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg.
Gefördert werden u.a. Honorare für das Engagement freiberuflicher Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie anteilige Honorarkosten, die Vereine der Breitenkultur für Chorleiter und/oder Dirigenten zahlen.
Zu den Förderkriterien gehören künstlerische Qualität, Qualität der Zielgruppenansprache, der Beitrag des Projekts zur Positionierung und/oder Neuausrichtung des Antragstellers und dessen künstlerischen und kulturellen Angebots sowie die Angemessenheit der Kosten.

Zu den Corona-Hilfen für den Kulturbereich

Das Impulsprogramm ist ein Baustein von vielen zur Unterstützung des Kulturbereiches während der Corona-Pandemie. Insgesamt stellte und stellt das Land Baden-Württemberg der Kultur bisher mehr als 200 Millionen Euro an Corona-Hilfen zur Verfügung. Mehr als 75 Mio. Euro flossen über die Soforthilfen an Künstlerinnen und Künstler. Bundesweit einmalig bleibt hier die Aufstockung der Überbrückungshilfe des Bundes um einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1180 Euro durch das Land. Hinzukommen ein Corona-Hilfsfonds für Kunst- und Kultureinrichtungen (32,5 Mio.), ein Soforthilfeprogramm für die Vereine der Breitenkultur (10 Mio.) und die Programme „Kultur Sommer 2020“ (4 Mio.) sowie das jetzt gestartete Nachfolgeprogramm „Kunst trotz Abstand“.

Autor:

Die Grünen aus Ladenburg

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