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Weihnachtszeit ist Cyberangriffs-Zeit
Neue Geräte, alte Risiken – warum Virenschutz wichtiger ist denn je

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AGM-IT warnt: Besonders zur Weihnachtszeit steigt die Gefahr durch Schadsoftware. Viele neue Geräte sind ab Werk nur minimal geschützt.
Das Ladenburger IT-Unternehmen öffnet sein Know-how für Privatnutzer.
Black Week, Cyber Monday und Weihnachtszeit – das sind nicht nur die umsatzstärksten, sondern auch die gefährlichsten Wochen des Jahres. Millionen neue PCs, Laptops und Smartphones wechseln in diesen Tagen den Besitzer.
Doch mit jedem neuen Gerät steigt auch das Risiko. „Wir sehen es täglich: Der Schutz ist ab Werk minimal", sagt Michael Gukelberger, Head of Consulting und Systemtechniker bei AGM-IT. „Viele glauben: Ich packe das Gerät aus – und bin sicher. Das ist ein Trugschluss. Man kann das vergleichen mit einer Haustür, die zwar geschlossen, aber nicht abgeschlossen ist." Das Ladenburger IT-Unternehmen betreut seit 2001 Firmenkunden in der Region und öffnet sein Know-how inzwischen gezielt für Privatnutzer unter dem Namen PC-Service Rhein-Neckar-Kreis.

Defender reicht nicht aus
Klar positioniert sich das AGM-Team bei der Frage nach dem integrierten Windows-Defender. „Wir sagen klar: nein", betont Gukelberger. „Der Defender blockt Basis-Bedrohungen. Moderne, vielschichtige Angriffe werden jedoch häufig nicht erkannt." Günter Müller, Head of IT, ergänzt: „Von zehn geprüften Privatgeräten ist im Durchschnitt nur eines wirklich angemessen geschützt. Das ist mangelhaft und gefährlich."

Was einen guten Virenschutz ausmacht
Professionelle Lösungen arbeiten längst nicht mehr nur im Hintergrund. „Gute Software reagiert, bevor der Schaden passiert", erklärt Gukelberger. „Sie prüft Mail-Anhänge, filtert Webseiten, blockiert Ransomware, überwacht den Browser und aktualisiert sich selbstständig." Das Problem sei weniger die Technik, sondern deren Anwendung. Die wenigsten Nutzer wissen, ob ihr Schutz wirklich aktiv ist oder ob alles richtig eingerichtet wurde.

Apple und Smartphones sind nicht automatisch sicher
Ein weiterer Irrglaube betrifft andere Plattformen. „Gefährliche Annahme Nummer eins: macOS ist sicher – da kann nichts passieren. Gefährliche Annahme Nummer zwei: Mobilgeräte sind von Haus aus sicher", warnt Müller. „Phishing, Betrugsseiten und gefälschte Login-Masken sind plattformunabhängig." Die häufigsten Fehler im Alltag. In der Praxis sieht AGM-IT immer wieder die gleichen Versäumnisse: Nutzer wiegen sich in falscher Sicherheit, weil sie „nicht viel am PC machen". Gerade diese passive Nutzung – Mails lesen, Online-Shopping, Banking – ist Angriffsziel Nummer eins. Viele verlassen sich auf vorinstallierte Tools, die nur Minimal-Schutz bieten.

Windows-Updates werden vernachlässigt
AGM-IT richtet bei Bedarf automatische Updates und monatliche Checks ein. „Der Kunde muss sich nicht mehr selbst darum kümmern", so Gukelberger. Phishing als Hauptgefahr besonders in der Vorweihnachtszeit häufen sich gezielte Angriffe. „Spear-Phishing ist kein Massenmailing, sondern ein gezielter Angriff", erklärt Müller. „Die Täter nutzen persönliche Informationen und gestalten Mails, die aussehen wie von bekannten Shops oder Paketdiensten." Ein klassisches Beispiel: Eine Kundin klickte auf eine vermeintliche DHL-Mail. Die Login-Maske war gefälscht – kurze Zeit später wurden Bestellungen über ihren Amazon-Account ausgelöst.

Kostenlose Sicherheitsanalyse
Wer wissen möchte, wie sicher sein System ist, kann bei AGM-IT eine kostenlose 15-minütige Sicherheitsanalyse durchführen lassen. „Wir prüfen, ob Windows und Treiber aktuell sind, ob das Online-Banking sicher läuft, ob der Virenschutz aktiv ist", erklärt Gukelberger. „Am Ende weiß der Kunde genau, wo sein Gerät steht." Gerade im Online-Shopping-Boom zwischen Black Friday und Weihnachten steigt das Risiko für Cyberangriffe drastisch. „Das ist jedes Jahr Realität – kein Marketing-Alarm", sagt Müller. „Ein neues Gerät sollte ab dem ersten Tag professionell geschützt sein."

Info: Virenschutz – Zahlen, Fakten, Risiken
55 % der Computer weltweit können laut Lansweeper-Analyse nicht auf Windows 11 umgestellt werden – meist wegen fehlender Hardware-Voraussetzungen.
80 % der Privatanwender verfügen nach Erfahrung von AGM-IT über keinen ausreichenden Virenschutz.
40–50 % aller Rechner laufen noch mit Windows 10 (StatCounter, August 2025) – ab Oktober 2026 gibt es keine Sicherheitsupdates mehr.

Hauptursachen für Sicherheitslücken:
- Abgelaufene Testversionen von Antivirenprogrammen
- Fehlende System- und Software-Updates
- Unsichere Passwörter oder mehrfach verwendete Logins
- Unachtsames Klicken auf Phishing-Links

Tipp der Experten:
Ein aktiver, professioneller Virenschutz sollte:
- E-Mails und Webseiten in Echtzeit prüfen
- Ransomware und Phishing blockieren
- Automatische Updates durchführen
- Den Nutzer aktiv warnen, bevor Schaden entsteht
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Michael Gukelberger weiß: Bei Neugeräten ist der Virenschutz werksseitig nur minimal und sollte geprüft und verbessert werden.
Ein guter Antivirenschutz ist – auch bei Neugeräten – wichtiger denn je.  | Foto: AGM IT
Autor:

Markus Weik aus Ladenburg

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