NABU
So wird der Herbstgarten zum Winterquartier für Tiere
- Sitzplatz im Garten
- Foto: NABU/Claudia Wild
- hochgeladen von Benjamin Brendel
Wildere Ecken, Hecken, Laubhaufen und Sträucher bieten Vögeln, Amphibien, Igeln und Insekten sichere Verstecke
In vielen Gärten sehen abgeblühte Stauden, Blumen und Kräuter jetzt im Herbst nicht mehr besonders attraktiv aus. Auch Hecken sind oft aus der Form gewachsen. Höchste Zeit, für Ordnung zu sorgen? NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold rät von radikalen Maßnahmen ab. Denn ein Garten ist im besten Fall auch Lebensraum für Tiere. Sie erklärt, warum verblühte Pflanzen wichtig sind: „Weniger Tatendrang hilft vielen Tieren, ein Versteck für ungemütliche und kältere Tage zu finden. Damit etwa Igel, Fledermäuse, Vögel und Insekten ein sicheres, warmes und trockenes Plätzchen im Winter haben, sollten Gärtnerinnen und Gärtner jetzt nicht radikal aufräumen.
Autor:Benjamin Brendel aus Ladenburg |
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