Die neue Dreifeldsporthalle löste Begeisterung aus
- hochgeladen von Axel Sturm
Am heutigen Samstagvormittag wurde die 18.4 Mio. Euro Investition an die Sportvereine und an die Schulen übergeben / Viel Lob für die Optik
Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Dreifeldsporthalle in Ladenburg wurde ein Projekt mit der größten Einzelinvestition in der Geschichte der Stadt abgeschlossen. 18.4 Mio. Euro kostete der klimafreundliche, zukunftsorientierte Neubau, den die hallensporttreibenden Vereine aber auch die Schulen nun nutzen können.
Die Stadt rechnet durch KfW-Förderprogramme, Sportstättenbauförderung des Landes und Umsatzsteuer-Rückerstattungen mit einer Zuschusshöhe von rund 3,9 Mio. Euro. Den Eigenanteil der Stadt in Höhe von rund 14.5 Euro zu stemmen, sei ein echter Kraftakt, meinte Bürgermeister Schmutz bei der Einweihung.
Aber die RekordiInvestition habe sich gelohnt. Für Schmutz ist diese Halle Sinnbild für eine zielorientierte und wirksame Kommunalpolitik. Sie sei ein Versprechen für eine gute Zukunft des Schul- und Vereinssport. Für Schmutz ist diese Halle nicht nur eine Sporthalle. „Wir sprechen hier über die Schaffung eines neuen sozialen Ortes – Sport schafft Gemeinschaft, Sport vermittelt Fairness und Sport verbindet Generationen“, brachte es der Bürgermeister auf den Punkt.
Die neue Dreifeldsporthalle entlastet außerdem die angespannte Situation beim Schulsport und die Sportvereine. Ladenburg ist nämlich Träger von insgesamt fünf Schulen, die sich über die Eröffnung der Halle freuen dürfen.
Bürgermeister Stefan Schmutz sprach in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Fadime Tuncer (Grüne) von einen großen Tag für die Stadt Ladenburg. „Die neue Dreifeldhalle ist ein Statement für eine bessere Zukunft“, sagte Schmutz unter dem Applaus der geladenen Gäste.
Rainer Löhle, vom Augsburger Architekturbüro Löhle&Neubauer sagte vor der Schlüsselübergabe, dass dieser Sporthallenbau eine Herausforderung war. Eine Baugrube wurde nicht ausgebaggert, weil römische Funde zu erwarten waren. „Dann hätte die Bauzeit noch länger gedauert“, meinte Löhle schmunzelnd. Stattdessen wurde die Sporthalle ebenerdig gebaut. „Die Sportlerinnen und Sportler stehen gewissermaßen im hellen Schaufenster“, sagte der Architekt, dass Sport bei Tageslicht mehr Spaß bereitet. Lichtdurchflutet sind auch die zwei großen Mehrzweckräume im Obergeschoss und selbst die Umkleidekabinen haben Tageslicht. Weil die Fassade der Halle in schwarz gehalten wurde, habe die Sporthalle ein edles Aussehen, meinte der Architekt. „Farbe werden die Sportlerinnen und Sportler in die Halle bringen“, so der Architekt. Für ihn ist die Halle ein Stück „Baukultur“, die auch noch in den nächsten Jahrzehnten wirken wird.
Nach dem Festakt wurde die neue Sporthalle von den hallensporttreibenden LSV-Abteilungen auf ihre Tauglichkeit getestet. Die Handballer bauten eine Wurf-Geschwindigkeitsmessung auf, die Rhönrad-Abteilung testete den Hallenoden, die Basketball-Körbe sind ligatauglich und die „Fit und Gesundheits-Gruppe“ fühlte sich in dem „Prachtbau“ ebenfalls wohl.
Harold Kreis, der als Ex-Eishockyprofi und Nationaltrainer schon viele Sporthallen von innen sah, war ebenfalls begeistert. „Die Halle ist ein Eye-Catcher – Gratulation Ladenburg zu dieser Halle“, meinte der Ladenburger Mitbürger, der die hohe Investition in den Sport sehr begrüßte.
Stu / Fotos: Sturm
Autor:Axel Sturm aus Ladenburg |
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