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Lobdengau Museum
„Der gehobene Schatz“: Energiekrise in Lopodunum

Spanische Olivenölamphore aus Lopodunum. 150-250 n. Chr.
  • Spanische Olivenölamphore aus Lopodunum. 150-250 n. Chr.
  • hochgeladen von Corinna Weik

Neue Studien zu römischen Tonlampen aus Nekropolen in Ladenburg und  Heidelberg zeigen, dass die Mittelmeerprovinz Hispania Baetica während der Kaiserzeit den Olivenölexport in unsere Region nahezu vollständig kontrollierte. Diese fast monopolartige Stellung wurde im Laufe des 2. Jahrhunderts n. Chr. ausgenutzt: Öl wurde zu teuer, um als Energieträger verfeuert zu werden. Die Lampen wurden deshalb kleiner und umfunktioniert, andererseits stieg man auf offene Tiegel um, die mit einfachem Rindertalg gespeist werden konnten. Olivenöl wurde nun überwiegend als feines Lebensmittel genutzt.

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Autor:

Corinna Weik aus Ladenburg

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